djs:

wimpy (electric ballroom / tresor)
andré galluzzi (ostgut / taksi rec.)
wolle xdp (discount)
jaxson (rocket / cadeaux)
moo ken dee (e-gruppe)
massaka (klangkrieg)
erode (e-gruppe)
matura (naturalbornacid)
scisphere 23 (e-gruppe)
conocybe (e-gruppe)
riko s. (e-gruppe)

live:
:
kuzushi karma
jonathan hart feat. rolfi

 

"Geboren 1968, entdeckte ich schon früh die Liebe zur Musik,
aber wer konnte seinerzeit schon ahnen, daß ich eines Tages
ein solch begnadeter Schallplattenvorführer werden würde?!?
Unglücklicherweise verpasste man mir meinen „Künstlernamen“
schon lange vor meiner steilen Karriere, die wie folgt ihren Lauf
nahm:

Eigentlich aus der Indie-New Wave-EBM-Ecke kommend, aber
schon immer heiß auf tanzbare Grooves, machte ich 1989 einen
Ausflug nach New York. Dort wurde ich mit dem Fieber, Housemusik genannt, infiziert(„Voodoo Ray“ von A Guy Called Gerald riss mich
mit und fort). Ich tanzte drei Wochen durch und es war klar, das ist
die Musik mit der ich die Menschen tanzen lassen will.
Es war natürlich nicht geplant ein DJ zu werden, doch fortan kaufte
ich alles an Vinyl, was groovte. Erst 1992, mit der Eröffnung des
legendären Subversiv, wurde ich öffentlich, nachdem ich auf der
einen oder anderen privaten Party oder Chill Out geübt hatte.

Das schöne am Subversiv war eindeutig, daß noch nicht in Schubladen
gedacht wurde, so daß es möglich war an einem Abend den
musikalischen Bogen vom schwulsten House bis zum trockenstem
Techno und zurück zu spannen. Aus dieser Zeit habe ich eindeutig
meine Zweigleisigkeit im „4 2 the floor“ mitgenommen. Schnell folgten
auf das Subversiv weitere Gigs in weiteren Läden. Die Drama-Bar,
der Gay-Tea-Dance und bald auch der Tresor. Dort bin ich seit dem
Frühjahr 1993 regelmäßig zu hören. Clubs kamen und gingen .
House und Techno wurden mehrmals totgesagt und überlebten doch.
In Berlin folgten Auftritte im IT, Suicide, Matrix, sowie vielen Partys.
National kamen regelmäßige Dates in Stuttgart(Perkins Park, Red Dog,
M1)& Hamburg(Kontor, Rote Flora), sowie Gigs in anderen Städten
(Leipzig, Rostock, Köln, Würzburg,etc.) dazu. International reichte
es bislang nur für Holland, Finnland und die Schweiz.

Seit 1995 bin ich nun auch Resident im Electric Ballroom im SO 36.
Damit habe ich so ziemlich alles erreicht, was mir als DJ so
vorschwebte. Mit meinem Gemisch aus hüftwackelndem, groovigen
Beats und sehr gradlinigem Sound habe ich meinen Style gefunden
und erfreue die Clubgänger. Übrigens sehe ich mich eindeutig als
Club-DJ. Die Zukunft verlangt neue Maßnahmen! Deshalb habe ich
nunmit dem Aufbau eines eigenen Studios begonnen. Hier möchte ich
meine eigenen Vorstellungen von elektronischer Musik verwirklichen,
nicht nur allein, sondern auch in Zusammenarbeit mit mir lieben
Freunden und Kollegen. Aber das ist ein neues Kapitel. . ."